Franz Renghofer sammelt seit 50 Jahren alte Filme über seine Heimatgemeinde, den Seewinkel und den Neusiedler See.
Tausende Fotos und 700 Filmbeiträge von zwei bis drei Minuten bis zu einer Stunde und länger liegen im Archiv von Franz Renghofer aus Neusiedl am See. Er hat alles gesammelt, was mit seiner Heimatgemeinde, dem Neusiedler See oder dem Seewinkel zu tun hat. Dafür hat er auch schon einiges an Geld ausgegeben und sich Filme im österreichischen Filmarchiv bzw. beim ORF gekauft.
Natürlich sind auch etliche historische Schätze dabei. Beispielsweise von den Unruhen als das Burgenland zu Österreich kam oder auch, als in Apetlon die Bauern gegen den drohenden Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel demonstrierten.
„Die Geschichte meiner Heimat hat mich immer interessiert“, erzählt er. Weil er seine Schätze gerne teilt, stellt er alle erlaubten Beiträge zwischendurch auch gerne dem Stadtarchiv zur Verfügung.
„Es ist wichtig, dass diese Dinge erhalten bleiben“, ist er überzeugt. Um möglichst vielen die alten Erinnerungen zuteilwerden zu lassen, gab es bereits einen Filmabend des Stadtarchivs.
Dienstag Abend (18.2.) ist es wieder so weit. Unter dem Motto ‚Ein Jahr geht durchs Land, ein Blick zurück‘ werden Aufnahmen über Landwirtschaft, Freizeit am See, den Kalvarienberg (der heuer übrigens 154 Jahre alt wird) und die Mexikosiedlung gezeigt. Moderiert wird die Veranstaltung von Renghofer und Paul Rittsteuer. Beginn ist um 19 Uhr, wieder im Weinwerk Neusiedl am See. „Wir erwarten viele Interessierte, beim ersten Mal war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt“, so Franz Renghofer und Martin Pieber. Weitere Termine sind geplant.
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