VR-Brille an und auf zu Erinnerungsorten: Ein soziales Projekt, das Senioren Reisen zu Orten aus ihrer Jugend, braucht Freiwillige ab 16 Jahren. So soll auch verhindert werden, dass die betagten Menschen vereinsamen, und auch Kontakte außerhalb des Pflegepersonals knüpfen können.
Ältere Menschen mit Beeinträchtigungen stehen im Fokus des neuen Projekts vom Verein „füruns – Zentrum für Zivilgesellschaft“. In Zusammenarbeit mit „Fokus Mensch“ und „VitaBlick“ führen Freiwillige die Senioren mit VR-Brillen an Erinnerungsorte der Jugend oder an andere Plätze, die man im echten Leben nicht mehr so einfach erreichen kann.
Virtuelle Erlebnisse
Mehr als 100 Videos gibt’s bereits, die etwa auf den Traunstein oder sogar tief auf den Meeresgrund führen. „Virtuelle Reisen lösen positive und negative Emotionen aus. Sie geben den Impuls, nachher darüber reden zu wollen, weil man gemeinsam etwas erlebt hat“, erzählt Andrea Mayrwöger, stellvertretende Geschäftsführerin von „füruns“.
Reiseführer gesucht
Damit bekämpft man die Vereinsamung der Teilnehmer und schafft es, dass sie neue Kontakte auch außerhalb des Pflegepersonals knüpfen. Wer so ein Kontakt sein möchte, bewirbt sich jetzt: „Wir suchen aktuell in ganz Oberösterreich Freiwillige ab 16 Jahren. Nach einem Erstgespräch, einer Einschulung und einem Matching-Prozess mit den Senioren geht’s auch schon los“, freut sich „füruns“-Geschäftsführerin Petra Pongratz auf viele neue „Reiseführer“.
Und wer sich anders am Projekt beteiligen möchte, der kann dies mit einer Spende tun, denn „füruns“ benötigt diese, um die Investitionskosten der VR-Brillen zu decken. Infos & Kontakt unter: fuer-uns.at.
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