Einiger Prognosen zum Trotz erwartet die ÖVP am Sonntag ein gutes Wahlergebnis. Für mögliche Koalitionen danach hält man sich alles offen.
In den letzten Stunden bis zum Öffnen der Wahllokale noch einmal alles geben, will die ÖVP. Beim Wahlkampffinale mit vielen Mitstreitern vor dem Landhaus in Eisenstadt zeigte sich Spitzenkandidat Christian Sagartz zuversichtlich, dass die Volkspartei beim Urnengang gut abschneiden wird: „Am Sonntag werden viele überrascht sein, die glauben, dass der Gegenwind uns in die andere Richtung treibt.“
„Neues Miteinander“
Das Ziel sei, die rote Absolute zu brechen. Es dürfe die nächsten fünf Jahre nicht so weitergehen wie bisher. Es brauche einen Weg des „neuen Miteinanders“.
Bereit für die SPÖ...
Hinsichtlich möglicher Koalitionen nach dem Urnengang ließ sich Sagartz alle Möglichkeiten offen. Man werde das Programm auf den Tisch legen und die besten Lösungen suchen. Dabei schloss er die SPÖ nicht aus. Wenn alle miteinander reden und es mit der SPÖ eine große Übereinkunft gebe, sei er auch bereit, mit den Sozialdemokraten in diesem Land für Veränderung zu sorgen, erklärte der Parteiobmann.
...aber auch für andere
„Wenn am Schluss herauskommt, dass andere Mehrheiten möglich sind, dann werde ich auch darüber reden“, sagte Sagartz. Er gehe „ergebnisoffen“ an die Verhandlungen heran. „Ich möchte von unserem Programm ein Maximum herausholen“, betonte er.
Kostengrenze wurde eingehalten
Die Wahlkampfkostenobergrenze habe man „absolut“ eingehalten, es gebe sogar einen kleinen Puffer. Anders als der SPÖ-Landtagsklub sei die ÖVP auch bereit gewesen, sich an die Regeln zu halten, so Sagartz: „Die Kostenobergrenze hat uns zwar behindert, sie hat uns aber nicht aufgehalten.“
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