Bei einer Routineuntersuchung anlässlich der Verbringung zweier Kälber sind neuerlich vier Rinder in Oberösterreich positiv auf die Blauzungenkrankheit getestet worden. Es handelte sich um einen Betrieb im Bezirk Kirchdorf. Gefahr für Menschen besteht nicht.
Nachdem im November im Bezirk Steyr-Land bereits das Blauzungenvirus Serotyp 4 festgestellt worden war, wurde nun in einem Betrieb im Bezirk Kirchdorf der Serotyp 3 (BTV-3) erstmals in Oberösterreich nachgewiesen, wie die zuständige Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) am Freitag berichtete.
Vier Tiere positiv getestet
Vier klinisch gesunde Tiere wurden in dem Betrieb positiv auf das Virus getestet und für den Tierverkehr gesperrt, weitere Maßnahmen im Betrieb seien derzeit nicht notwendig. Sollten Tiere klinisch erkranken, müssen sie behandelt werden. Insgesamt sei der Infektionsdruck derzeit eher gering, da sich die Überträger der Krankheit – beißend-saugende „Gnitzen“ – in der kalten Jahreszeit weniger stark verbreiten.
Infektionswelle verhindern
Es gelte nun, diese Zeit zu nutzen, um die Bestände rechtzeitig durch Impfung vor einer Infektionswelle im Frühjahr zu schützen. Für Menschen besteht keine Gefahr. Die Krankheit, die durch Stechmücken übertragen wird, betrifft vor allem Rinder, Schafe, Ziegen und andere Wiederkäuer.
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