Ein Steirer musste sterben, weil er den falschen Menschen sein Vermögen anvertraut hatte. Der freundliche, hilfsbereite Mann wurde 2014 von zwei Bankbetreuern erdrosselt – und zerstückelt. Die Leichenteile betonierten die Täter dann in Kübeln ein und versenkten sie in der Mur.
Am 12. Februar 2014 hatte Heinz Egger offenkundig keine Ahnung, dass dieser Tag der letzte in seinem Leben werden sollte. Der 54-Jährige notierte zu Hause, in seiner Eigentumswohnung in der Dr.-Ignaz-Scarpatetti-Straße in Graz, vor dem Fernseher noch sorgfältig die Lottozahlen: 18, 21, 22, 39, 43, 45 und Zusatzzahl 28. Nicht wissend, dass ihm diese Zahlen kein Glück bringen würden.
Den Notizzettel fanden Fahnder später auf seinem Couchtisch und können so Rückschlüsse ziehen, wann der Steirer das letzte Mal daheim gewesen sein musste.
Kurz nach der Lottoziehung hatte der Frühpensionist jedenfalls noch einen späten Termin wahrgenommen – mit seinen beiden Bankbetreuern.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.