Eine grausige Entdeckung schockte vor eineinhalb Wochen die Mittelschule für Sport und Integration in Vöcklabruck (OÖ): Im Keller wurde eine teils mumifizierte, teils skelettierte Kinderleiche gefunden – die „Krone“ berichtete. Nun soll ein Gutachten Klarheit zum Fall bringen.
In einem Abstellraum im Keller der Vöcklabrucker Sport- und Integrationsmittelschule wurde vor eineinhalb Wochen die teils mumifizierte Leiche eines Babys gefunden. Möglich ist, dass die Kindermumie früher als Lernmaterial eingesetzt worden sein könnte. Laut einem ehemaligen Direktor der Schule sei der Körper bereits in den 1980er Jahren schon einmal auf dem Dachboden gefunden worden. Danach wurde er offenbar in den Keller verfrachtet – wo er nun eben wieder aufgetaucht ist.
Gutachten ist in Arbeit
Wie alt das Skelett genau ist und durch welche Ursache das Kind zu Tode kam, soll nun ein gerichtsmedizinisches Gutachten klären. Die Staatsanwaltschaft Wels hat ein solches unmittelbar nach dem Fund beauftragt. „Es wird nicht vor Ende Jänner fertig sein“, sagt Staatsanwältin Barbara Rumplmayr zur „Krone“.
Der ungewöhnliche Fund sorgte in Vöcklabruck freilich für viel Aufregung. „Es besteht kein Grund zur Panik“, beruhigte nach der Entdeckung Bürgermeister Peter Schobesberger. „Laut aktuellem Stand gibt es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen.“
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