Österreichs Nordische Kombinierer reisen ohne Podestplatz vom ersten Weltcup-Schauplatz ab. Franz-Josef Rehrl landete am Sonntag in Ruka im Massenstartbewerb auf Platz vier, auf das Podest fehlten dem Steirer 3,3 Punkte. „Es juckt schon ein bisschen und zipft mich ein bisschen an“, sagte er.
Er verbesserte sich auf der Schanze vom 21. fast noch auf das Stockerl. Der nach dem Langlauf viertplatzierte Johannes Lamparter rutschte im Springen auf Platz sieben zurück. Martin Fritz wurde Achter. Den Sieg holte der Deutsche Vinzenz Geiger.
Geiger verhinderte den 75. Sieg von Jarl Magnus Riiber, der zweitplatzierte Norweger lag bei seinem 100. Weltcup-Podestplatz 1,1 Zähler zurück. Dritter wurde Geigers Landsmann Manuel Faißt, der 1,6 Punkte weniger als der Gewinner aufwies.
„Zipft mich ein bisschen an“
Rehrl landete hingegen auf dem undankbaren vierten Platz. „Es juckt schon ein bisschen und zipft mich ein bisschen an, aber ich bin echt zufrieden mit dem Sprung, das war ein versöhnlicher Abschluss. In der Loipe ist es noch nicht das, was ich gerne hätte“, sagte Rehrl.
Lamparter sprach von einer „grundsoliden“ Leistung. „Es heißt weiterarbeiten und auf der Schanze das Selbstvertrauen wieder holen, um ganz vorne mitmischen zu können“, sagte der Ex-Weltmeister. Stefan Rettenegger, Gesamtweltcupzweiter der Vorsaison, belegte Rang elf. Kommendes Wochenende stehen in Lillehammer die nächsten Bewerbe auf dem Programm.
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