Von kargen Bergbauernhöfen zu erfolgreichen Tourismusbetrieben: Keine Gemeinde der Steiermark ist heute bei Gästen nachgefragter als Schladming, bei den Nächtigungen ist man klarer Spitzenreiter. Die Ennstaler Erfolgsgeschichte kennt aber auch ihre Schattenseiten.
Knappe Notizen in Alpenvereins-Büchern belegen, dass bereits in den 1910er-Jahren erste „Auswärtige“ Wanderungen in den Schladminger Tauern unternommen haben. Es waren hauptsächlich Bauern, die etwas später dann ihre damals noch kargen Höfe für Gäste öffneten: „Die eigenen Leute sind im Sommer in winzige Kammerl gezogen, damit die Wohnräume für Besucher frei waren“, erzählt Helmut Schrempf über die touristischen Anfänge in seiner Heimat. Das war in den 1950ern.
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