ATP World Tour Finals

Fritz gewinnt Auftaktmatch gegen Medwedew

Tennis
10.11.2024 16:05
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Taylor Fritz hat den Auftakt zu den ATP World Tour Finals in Turin gegen Daniil Medwedew gewonnen. Der US-Amerikaner setzte sich in zwei Sätzen 6:4 und 6:3 gegen den Russen durch. 

US-Open-Finalist Taylor Fritz hat am Sonntag bei den mit 15,25 Mio. Dollar dotierten ATP Finals der Tennisprofis in Turin einen ersten Schritt zum erhofften Halbfinaleinzug geschafft. Der US-Amerikaner setzte sich im ersten Einzel des Saisonfinales der acht besten Spieler mit 6:4,6:3 gegen den früheren Weltranglisten-Ersten Daniil Medwedew aus Russland durch.

Medwedew war im ersten Spiel der Gruppe „Ilie Nastase“ zwischenzeitlich heftig frustriert. Im ersten Satz leistete er sich zum ungünstigen Zeitpunkt gleich eine Serie von Doppelfehlern. Drei Doppelfehler bei eigenem Aufschlag und bei einem Spielstand von 4:5 führten zum Satzverlust.

Punktabzug gegen Medwedew
Mitte des zweiten Durchgangs kassierte Medwedew dann einen Punktabzug. Der Weltranglisten-Vierte ärgerte sich über einen glücklichen, erfolgreichen Lob von Fritz, warf seinen Schläger und wurde ein zweites Mal verwarnt. Medwedew musste das Break zum 2:4 hinnehmen. Fritz durfte das kommende Spiel bei 15:0 beginnen. Die Partie war damit entschieden.

Daniil Medwedew
Daniil Medwedew(Bild: AP/ASSOCIATED PRESS)

Topstars sind gefordert
Die besten Zwei der beiden Vierergruppen erreichen beim Jahresabschlussturnier das Semifinale. Weitere Vorrunden-Kontrahenten von Medwedew und Fritz sind der italienische Topfavorit Jannik Sinner sowie ATP-Finals-Debütant Alex de Minaur aus Australien, die sich am Abend (20.30 Uhr) messen.

Die Gruppe „John Newcombe“ startet am Montag mit den Spielen von Carlos Alcaraz (ESP-3) gegen Casper Ruud (NOR-6) sowie Alexander Zverev (GER-2) gegen Andrej Rublew (RUS-8).

Carlos Alcaraz
Carlos Alcaraz(Bild: AP/Achmad Ibrahim)

Von den acht Besten im ATP-Ranking musste Novak Djokovic (5.) verletzt passen, womit erstmals seit 23 Jahren keiner der „big three“, neben Djokovic auch der schon zurückgetretene Roger Federer und Fast-„Pensionist“ Rafael Nadal, beim „Masters“ dabei ist.

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