Charles Leclerc hat bei der Pressekonferenz nach dem Mexiko-GP das F-Wort benutzt und muss dafür 10.000 Euro Strafe zahlen. „Oh, Entschuldigung! Oh nein, oh nein! Ich möchte nicht wie Max enden“, sagte der Monegasse sofort, als er seinen Fehler bemerkte.
Dabei hatte der Ferrari-Pilot noch Glück, und die Stewards zeigten sich gnädig.
Leclerc hatte sich bei der Beschreibung seines Positionsverlusts gegen Lando Norris in der letzten Kurve am vergangenen Sonntag in Mexiko im Ton vergriffen. „Ich hatte ein Übersteuern, und als ich das korrigiert hatte, hatte ich auf der anderen Seite wieder ein Übersteuern und dann dachte ich mir: ‘Fuck‘“, so Leclerc.
Er bemerkte seinen Fehler jedoch sofort und schob hinterher: „Oh, Entschuldigung! Oh nein, oh nein! Ich möchte nicht wie Max enden!“
Strafe auf Bewährung
Da Leclerc sofort Reue zeigte, setzten die Stewards die Strafe für Leclerc auf 10.000 Euro fest. Die Hälfte davon ist zur Bewährung ausgesetzt. Sollte er innerhalb der nächsten zwölf Monate erneut fluchen, folgt die nächste Geldstrafe. „Leclerc realisierte seinen Fehler sofort und entschuldigte sich“, heißt es vonseiten der Stewards, die zudem festhalten: „Derartige Sprache wird nicht als angemessen zur Ausstrahlung angesehen.“
„Es ist ein Fehlverhalten, wie in Artikel 20 des Internationalen Sportkodex definiert, und ein Bruch von Artikel 12.2.1.k. Die Stewards erkennen an, dass die Sprache nicht gegen jemanden oder irgendeine Gruppe gerichtet war, und dass sich Leclerc sofort entschuldigt hat“, schreiben die Stewards in ihrer Urteilsbegründung weiter.
In Zukunft wird sich Leclerc bei Pressekonferenzen also etwas zurückhalten müssen.
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