Seit Mai gibt es in Guntramsdorf 60 Leihscooter. Von der Bevölkerung wird dieses Angebot gerne angenommen. Kritik kommt jedoch von den Neos – nicht wegen der Scooter selbst, sondern wegen einem „Knebelvertrag“ mit der Verleihfirma und Wildparken der Fahrzeuge.
Ausgeliehen und retourniert können die Scooter an 18, von der Gemeinde zur Verfügung gestellten, Plätzen werden. „Die Roller kommen bei der Bevölkerung sehr gut an, vor allem bei den Pendlern“, so Verkehrsgemeinderat Peter Waldinger. An Spitzentagen werden bis zu 60 Fahrten gezählt.
Kritik gibt es nun von den Neos – nicht an den Scootern selbst, sondern am Vertrag, der mit der Verleihfirma TIER abgeschlossen wurde. Denn der besagt, dass ein Ausstieg nur möglich sei, wenn es zu Problemen kommen würde. „Die Gemeinde kommt aus dem Vertrag nicht heraus, solange sich die Firma bemüht, Fehler zu beheben“, befürchtet Jörg Brodersen von den NEOS. „Aussteigen können man jederzeit, wenn es Probleme gibt“, entgegnet Waldinger.
Weitere Kritik der Neos: immer wieder werden Scooter einfach „wild“ abgestellt. „Kommt vor, aber selten“, bestätigt Waldinger. „Diese werden dann innerhalb von kurzer Zeit von der Betreiberfirma wieder eingesammelt und an den richtigen Standort zurückgebracht“.
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