Weiter Kritik von Burgenland und Niederösterreich am Aussperren von Gastpatienten in Wien. Man poche nun auf die Einhaltung der sogenannten 15a-Vereinbarung.
Gelebte Nachbarschaftshilfe ist das nicht: Weil sogenannte „OP-Touristen“ der Stadt Wien angeblich eine Milliarde Euro im Jahr kosten, hat Stadtrat Peter Hacker (SPÖ), wie berichtet, die Einführung von Obergrenzen für Gastpatienten aus den Bundesländern angekündigt – Akutfälle ausgenommen.
Einhaltung der Vereinbarung
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und Niederösterreichs Gesundheitslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) pochen auf die Einhaltung dieser 15a-Vereinbarung, in der eine Abgeltung für Patienten aus anderen Bundesländern, die in Wien behandelt werden, geregelt ist.
Verschlechterung von Patienten
Das Burgenland und Niederösterreich würden es nicht hinnehmen, dass es zu einer Abkehr von dieser vertraglichen Vereinbarung und damit zu einer Verschlechterung für Patienten aus den beiden Bundesländern kommt. „Ich gehe davon aus, dass Verträge in Österreich eingehalten werden“, so Doskozil.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.