Albin Gashi ist Admiras Unterschiedsspieler, treibt Coach Thomas Silberberger aber auch zur „Weißglut“. Am Freitag kämpft der 27-Jährige mit den Südstädtern in Liga Zwei um den Fünferpack. Manuel Holzmann sorgte für Hiobsbotschaft.
Talentierte Kicker gibt’s in Liga zwei genug. Jene, die der Partie ihren Stempel aufdrücken, für besondere Momente sorgen, kann man jedoch an einer Hand abzählen. Ein „Finger“ gehört Admiras Albin Gashi. „Einer der Unterschiedsspieler in diesem Bewerb“, lobt Coach Thomas Silberberger. „Alles passt mir aber noch nicht. Ab und zu braucht er von mir noch Druck.“ Weiß auch der Flügel: „Ich hab’ mein Handwerk im Käfig erlernt, habe oft spezielle Ideen, die im Profi-Fußball anecken.“ Die wären? „Wahrscheinlich ist ab und zu ein Haken zu viel dabei. Ich verstehe, wenn das den Trainer zur Weißglut treibt.“
Zwischen Genie und Wahnsinn also. Wobei er zuletzt großen Anteil an Admiras Erfolgslauf von vier Siegen in Folge hatte. „Du darfst nicht locker lassen. Willst du Ried Paroli bieten, dann musst du liefern.“ Auch am Freitag daheim gegen seinen Ex-Klub FAC. Rückkehrer Anderson hält seinem Kumpel den Rücken frei. „Als wäre er nie weg gewesen. Er läuft extrem viel, schafft mir Räume, ist sehr wichtig.“
Wichtig fürs Team war auch Verteidiger Manuel Holzmann, der sich gegen die Jung-Rapidler einen Kreuzbandriss zuzog. Damit wird der 24-Jährige den Südstädtern für mehrere Monate fehlen. Also auch beim verschobenen Derby in St. Pölten, das nun am 1. Oktober um 20.30 Uhr stattfinden wird. Bis dahin hat der SKN noch ein paar Anläufe zum ersten Sieg der Saison, den ersten am Wochenende in Voitsberg.
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