Vor einem Jahr wurde „Let‘s Dance“-Star Biyon Kattilathu in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, als Comedian Oliver Pocher ihn zur Zielscheibe seiner Verbal-Attacken machte.
Pocher, der sich damals von seiner Frau Amira trennte, spekulierte über eine mögliche Beziehung zwischen ihr und dem Motivations-Coach.
Sohn am allerwichtigsten
Kattilathu äußert sich nun in der aktuellen Ausgabe der deutschen „Gala“ zu der Situation und zeigt sich gelassen: „Wenn Leute gegen mich schießen, ist das relativ harmlos. Für mich zählt in erster Linie, dass es meinem Sohn gut geht.“ Sein Sohn Kian verbrachte nach einem Herzstillstand fünf Wochen auf der Intensivstation.
„Kannst nicht allen gefallen“
Kattilathu erklärt, dass seine entspannte Reaktion auf das Mobbing das Ergebnis eines langen inneren Prozesses sei. „In Deutschland war ich immer der Inder, in Indien immer der Deutsche – ich wusste nie, wo ich wirklich hingehöre. Der Wunsch, anderen zu gefallen, kam daher, dass ich Teil der Gesellschaft sein wollte. Aber irgendwann merkt man, wie anstrengend das ist. Du kannst nicht allen gefallen.“
Kattilathu hat gelernt, mit negativen Kommentaren und Vorurteilen umzugehen, und konzentriert sich heute auf das, was für ihn wirklich wichtig ist: seine Familie und das eigene Wohlbefinden.
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