Nach der Pleite von Jufa stehen in Kärnten einige Hotels nun leer. Während es für den Standort Knappenberg kaum noch Hoffnung gibt, könnten andere Anlagen neues Leben eingehaucht werden. Unter den Interessenten befindet sich auch ein bekannter Kärntner Sportclub.
Die Jufa Jugend- und Familiengästehäuser schließen, wie berichtet, einige Standorte in Kärnten und in der Steiermark. Einige Anlagen werden wohl für immer geschlossen bleiben, für andere besteht ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Suche nach Nachfolgern
„Für Knappenberg werden wir – wie es aussieht – keinen Nachfolger finden, der Standort ist zu abgelegen. Bisher ist dort jede Verhandlung gescheitert“, sagt Jufa-Chef Gerhard Wendl. Für die Standorte Bleiburg und Nockalm gibt es aber vielleicht noch Hoffnung. Wendl: „Vielleicht finden wir auch am Hochrindl jemanden, der den Betrieb über Winter übernehmen will.“ Das Problem sei vor allem, dass es am Berg keine Mitarbeiterunterkunft gebe.
Wir arbeiten intensiv an einer Lösung.
Jufa-Chef Gerhard Wendl
Besonders für Bleiburg, wo Jufa elf Millionen Euro in Hotel und Ballspielhalle investiert hat, hofft man, rasch einen Nachfolger zu finden. „Ob Pacht oder Verkauf – wir sind für alles offen. Es gibt bereits mehrere Interessenten und laufende Gespräche“, so Wendl. „Die Idee wäre, wiederzubekommen, was investiert wurde.“
Die Nächtigungszahlen im Petzenland sprechen deutlich für sich: „Bis heute sind dort 200.000 Nächtigungen erzielt worden.“ Auch der Volleyball-Verein Aich/Dob sowie Südkärntner Unternehmer sollen am Hotel interessiert sein.
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