Im Sommer 2021 war Lina Hinteregger vom VC Dornbirn zu Kanti Schaffhausen in die Schweiz gewechselt. Nachdem sie im Sommer 2023 am Dornbirner Sportgymasium maturierte, startet sie nun in Wien ein Lehramtsstudium für Mathematik und Sport. Und will sich beim österreichischen Rekordmeister Sokol/Post SV für höhere Weihen im Nationalteam empfehlen.
„Seit gut einer Woche bin ich hier in Wien und die Stadt taugt mir sehr“, verrät Lina Hinteregger. Die Wolfurterin, die vor drei Jahren aus der zweiten österreichischen Liga von Dornbirn in die Schweizer NLA zu Schaffhausen gewechselt war, schlägt nun ein neues Kapitel auf. „Ich beginne hier mein Lehramtsstudium für Mathematik und Sport und spiele ab sofort für Sokol/Post SV“, erklärt die 19-jährige Außenangreiferin, die in den letzten Monaten auch zu einem fixen Bestandteil des österreichischen Nationalteams geworden ist.
Wien bekam Vorzug vor Innsbruck
Ein Umstand, der bei der Auswahl ihres Studienorts eine entscheidende Rolle gespielt und am Ende gegen Innsbruck – wo Schwester Sarah studiert – gesprochen hatte. „Natürlich habe ich mir überlegt, ob ich auch in Innsbruck studieren soll“, erzählt Lina. „Meister TI Volley setzt allerdings auf sehr viele Legionärinnen. Im Hinblick auf die Qualifikation für die Europameisterschaft 2026 brauche ich aber möglichst viel Spielzeit.“ Zeit, die sie beim heimischen Rekordchamp, der von 1994 bis 2017 unglaubliche 14 Mal in Serie Meister und insgesamt 71 Titel (46x Liga, 25x Cup), eher bekommt.
Die Ziele mit dem neuen Verein umreißt Lina, die für das erste Jahr Unterschlupf in einer Wohngemeinschaft im neunten Bezirk gefunden hat, klar: „Natürlich möchte ich mit Sokol/Post SV um Titel mitspielen.“
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