Mit Florian Wirtz und Jamal Musiala hat Deutschlands Fußball-Nationalteam ein neues Top-Duo. Folglich beschäftigen sich einige lokale Medien mit der Frage, wie es denn wäre, wenn die beiden auch auf Klubebene das gleiche Trikot tragen. Bundestrainer Julian Nagelsmann hält ein Szenario, in dem Musiala zu Leverkusen wechselt, nicht für ausgeschlossen.
„Ja, kann ich mir schon vorstellen – aber ich glaube, das wird teuer“, entgegnete Nagelsmann auf eine entsprechende Frage der „Bild“-Zeitung. „Den Vertrag mit Flo hat Rudi (Völler, Anm.) ja noch gemacht. Rudi, der Kaufmann. Es wird teuer, ich weiß nicht wie teuer, aber teuer! Jamal hat ja auch nicht mehr so lange Vertrag.“
„Das schreibt wieder keiner“
Im Sommer war wiederholt von der Idee berichtet worden, Wirtz von der „Werkself“ nach München zu holen, für den deutschen Teamchef wäre es auch umgekehrt vorstellbar: „Vielleicht holt Leverkusen ja auch Jamal, das schreibt wieder keiner. Leverkusen hat die Benchmark gelegt, vielleicht holen sie ja Jamal, man weiß es ja nicht. Warum sollen sie nicht zusammen spielen, das kann passieren.“
Dass die beiden im Doppelpack kaum zu stoppen sind, stellten sie erst am Samstag beim 5:0-Erfolg über Ungarn unter Beweis. Einmal traf Musiala selbst, dreimal legte er auf – unter anderem auf Wirtz, der den Ball zum zwischenzeitlichen 3:0 verwandelte. Bereits am Dienstag kann das Youngster-Duo erneut zeigen, was es draufhaut, wenn die DFB-Elf in der Nations League bei den Niederländern zu Gast sind.
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