Schiri-Boss überrascht

Kapitänsregel ist im Ländle-Unterhaus angekommen

Vorarlberg
02.09.2024 17:25

Vier Runden sind in den Vorarlberger Amateurligen gespielt. Eliteliga, Vorarlbergliga, Landesliga und die Landesklassen eins bis drei haben insgesamt 168 Spiele hinter sich gebracht. Das sind genug, um einen Blick auf die Akzeptanz der zu Saisonbeginn eingeführten Kapitänsregel zu werfen.

Denn seit diesem Zeitpunkt dürfen nur noch die Kapitäne mit dem Schiedsrichter reden. In den angeführten Spielen gab es 122 gelbe Karten wegen Kritik, das sind nur 0,73 pro Spiel. „Ich hätte tatsächlich geglaubt, dass es mehr sind“, sagt Schiedsrichter-Boss Robert Schörgenhofer. Der auch weiß, warum es so gut läuft: „Die Europameisterschaft hat uns geholfen. Alle Spieler haben bei vielen Matches gesehen, wie die neue Regeln funktioniert und halten sich jetzt sehr gut an die Vorgaben.“

In den 168 Spielen gab es nur zwei Partien, in denen mehr als drei gelbe Karten wegen Kritik gezeigt werden mussten. Im Eliteliga-Duell Rankweil gegen Göfis gab es gleich sechs derartige Verwarnungen und im Walgau-Derby Satteins gegen Thüringen fünf. „Es wird immer wieder Ausreißer geben“, ist Schörgenhofer deswegen nicht beunruhigt. Klar ersichtlich: Die Disziplin auf den Fußballplätzen ist deutlich besser geworden. Elred Faisst

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