Absperrung der Feuerwehr durchbrochen! Mitten in einem Laufevent im Burgenland raste ein Betrunkener mit seinem Pkw über die Laufstrecke. Als er gestoppt wurde, rastete der Mann völlig aus. Festnahme! Im Arrestraum randalierte der Pole weiter.
Wie jetzt bekannt wurde, hatten sich bei dem traditionellen Abendlauf und Halbmarathon am 10. August in Stinatz besorgniserregende Szenen abgespielt. Ein offensichtlich stark alkoholisierter Autofahrer hat für Tumult gesorgt. „Der Mann, der am Steuer eines Pkw mit Wiener Kennzeichen saß, hat sich nicht um die Sicherheitsmaßnahmen unserer Feuerwehr geschert und fuhr einfach in die Absperrung“, erinnern sich Augenzeugen mit Entsetzen.
Polizisten beschimpft
Alarm! Sehr schnell waren Streifenbeamte vor Ort und konnten den Pkw nahe dem Kirchenplatz stoppten. Der Alkolenker geriet in Rage. Unterstützung wurde angefordert. Einen Alkotest verweigerte der Pole strikt. Stattdessen begann er die Polizisten in seiner Muttersprache und auf Deutsch wüst zu beschimpfen. „Der Streitsüchtige fuchtelte wie wild mit den Händen vor den Beamten herum“, berichten Zuschauer, die eigentlich den Läufern zusehen und sie anfeuern wollten.
Unter Protest abgeführt
Der Autofahrer wurde immer aggressiver. Die Polizei musste ihm Handfesseln anlegen und führte ihn ab. Der Festgenommene wurde zur Polizei nach Güssing gebracht. Im Arrestraum ging der Wirbel jedoch weiter. Der rabiate Mann fluchte lauthals, schlug um sich und trat gegen die Tür.
Beschuldigter ist amtsbekannt
Nach Rücksprache mit der Landespolizeidirektion in Wien stellte sich heraus, dass der Rowdy kein unbeschriebenes Blatt ist. Laut Aktenvermerk in der Bundeshauptstadt liegt gegen den Polen seit 2017 ein Waffenverbot vor, das noch fast drei Jahre gültig ist. Weiters sind die Justizbehörden in seinem Heimatland auf der Suche nach ihm. Dieser Fall ist noch lange nicht abgeschlossen.
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