ÖBB pochen auf Ausbau und Verlängerung der Gleise, da der dritte Bregenzer Bahnhof auch eine strategische Bedeutung hat. Mit einem möglichen zweigleisigen, oberirdischen Ausbau habe dieses Vorhaben nichts zu tun, betont Pressesprecher Christoph Gasser-Mair.
Was die Frequenz betrifft, rangiert die Haltestelle Bregenz Hafen mit 4100 Ein- und Ausstiegen täglich unter den Top 10 in Vorarlberg. „Schon deswegen ist es in Zeiten des Klimawandels wohl keine gute Idee, diese Haltestelle einfach aufzulassen“, meint ÖBB-Pressesprecher Christoph Gasser-Mair.
Für den geplanten Ausbau des dritten ÖBB-Stopps in Bregenz sprechen aus seiner Sicht aber auch technische Dinge: „So ist die Haltestelle Bregenz Hafen ein Wendepunkt für viele Züge und verfügt über ein eigenes Wendegleis“, erklärt er.
Eine Verlängerung des Bahnsteigs in Richtung Lochau sei für die ÖBB dringend notwendig, da die neuen Züge länger sind und teilweise doppelt geführt werden. Der Um- und Ausbau soll bis 2028 fertiggestellt sein.
Den Vorwurf, dass die Arbeiten einem zweigleisigen oberirdischen Ausbau Tür und Tor öffnen würden, weist der Pressesprecher zurück: „Die geplanten Maßnahmen verunmöglichen nichts, aber sie ermöglichen eben auch keine zweigleisigen, oberirdischen Ausbau. Das sind zwei komplett unterschiedliche Baustellen.“
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