Er ist gefunden! Jener 44-jährige Taucher, der am Samstag im Traunsee untergegangen und vermisst war, wurde am Sonntag entdeckt. Feuerwehrtaucher konnten ihn mit einer Unterwasserdrohne aufspüren. Und zwar in einer Tiefe, aus der er auch noch von den speziell ausgebildeten Froschmännern geborgen werden konnte.
Eigentlich wäre am Sonntag Pause bei der Suche gewesen, aber die Feuerwehrtaucher des „Stützpunktes 4“ (Tauchgruppen Mondsee, Vöcklabruck, St. Peter am Hart, Seewalchen am Weyregg und eine Technikgruppe) wollten der Familie ihren vermissten Ehemann und Vater so schnell wie möglich zurückbringen, damit die Angehörigen um ihn trauern können.
Richtiges Gespür
Sie holten sich dazu einen per Kabel vom Boot aus ferngesteuerten Tauchroboter, der bei der Feuerwehr Vöcklabruck stationiert ist. Und fuhren damit den Tauchplatz „Madonna“, wo der Unfall passiert war, und die vermuteten Plätze, wohin die Strömung den Vermissten aus Steinhaus bei Wels getragen haben könnte, ab. Sie hatten das richtige Gespür und die mit einer Kamera und zwei Scheinwerfern ausgerüstete Unterwasserdrohne stieß in 62 Metern Tiefe auf den Vermissten.
Nachdem bekannt war, wo er liegt, tauchten Spezialisten der Wasserrettung entlang des Kabels zum Roboter hinunter und konnten den Leichnam an die Oberfläche bringen.
Obduktion wahrscheinlich
Voraussichtlich wird der Tote dann aber noch nicht der Witwe übergeben, sondern obduziert werden. Denn es ist noch zu klären, was genau am Samstagmittag passiert ist, als der Taucher verschwand. Wie berichtet, war der Familienvater seiner Gattin (36) bei einer Panikattacke beziehungsweise bei einem Notaufstieg aus fünf Metern Tiefe zu Hilfe gekommen, dann aber selbst nicht mehr aufgetaucht.
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