„Habe es genossen“

Jessica Pilz stürmt als Zweite ins Kletter-Finale

Olympia
08.08.2024 12:13
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die Niederösterreicherin Jessica Pilz hat als Zweite souverän das Finale des Olympischen Kletter-Bewerbes erreicht!

Die Ex-Weltmeisterin verbesserte sich am Donnerstag im Vorkampf des Lead-Teilbewerbs in Le Bourget mit der drittbesten Leistung vom sechsten Platz nach dem Bouldern noch deutlich. Besser als Pilz war in der Gesamtabrechnung mit 195,7 Punkten nur die überlegene Top-Favoritin und Titelverteidigerin Janja Garnbret aus Slowenien. Pilz kam auf 156,9 Zähler.

Jessica Pilz
Jessica Pilz(Bild: GEPA)

„Ich habe die Stimmung und das Klettern genossen!“
„Ich war nicht so angespannt wie ich mir gedacht habe“, gab sich Pilz nach der souveränen Leistung locker. „Ich habe die Stimmung und das Klettern genossen. Ich habe gewusst, ich muss eine Performance liefern und das ist gut aufgegangen.“ Als Viertletzte des 20-köpfigen Feldes an die Reihe gekommen, kletterte sie die „recht homogene Route“ so weit hinauf wie keine andere davor. Weiter kam danach außer Garnbret nur die Japanerin Ai Mori. „Im Finale fängt aber wieder alles von null an“, machte Pilz darauf aufmerksam, dass der zweite Platz keinen Vorteil bringt.

„Man kann genau durchzählen, welcher Griff welchen Punkt hat!“
Freilich nahm die 27-Jährige ihre Leistung nicht als selbstverständlich. „Es ist keine Garantie, ins Finale zu klettern. Man kann eine schlechte Runde haben und ist draußen.“ Es sei aber im Vorstieg von Vorteil, dass man seine eigene Leistung besser im Blick haben kann. „Man kann genau durchzählen, welcher Griff welchen Punkt hat. In der Mitte der Route habe ich am Bildschirm gesehen, dass ich (in der Zwischenwertung, Anm.) Siebente bin und gewusst, ich brauche noch ein paar Züge.“ Im Gegensatz zum Bouldern herrschten niedrigere Temperaturen, angenehmer Wind.

Jessica Pilz
Jessica Pilz(Bild: GEPA)

„Was da rundherum passiert, ist für mich egal!“
Während der Interviews erfuhr Pilz vom Gold-Gewinn der 470er-Segler Lara Vadlau/Lukas Mähr vor Marseille. Für sich selbst, ihre eigene Leistung bzw. das eventuelle Abfallen von Druck sehe sie da aber keine Auswirkung. „Es nimmt mir nicht den Druck. Ich will für mich einfach performen, und was da rundherum passiert, ist für mich egal.“ Ihrem Sparten-Kollegen Jakob Schubert will die Siebente der Tokio-Spiele am Freitag vor dem Fernseher die Daumen halten. „Ich fiebere voll mit ihm mit und hoffe, dass er seine Performance abrufen kann. Das hat er sich voll verdient.“

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