Dem Sport den Rücken gekehrt. Mit nur 21 Jahren. Lena Grabowski, die ihre Parade-Disziplin über 200 Meter Rücken hatte, beendete früh ihre Schwimm-Karriere. „Der Saisonanfang war für mich schon immer eine ganz schwere Zeit“, so Grabowski.
Für viele vielleicht überraschend, aber die Burgenländerin hegte den „Wunsch“ vom Karriereende schon länger. „Der Gedanke schwirrte schon geraume Zeit in meinem Kopf herum“, erzählt sie der „Krone“. „Aber hundertprozentig sicher war ich mir nach der EM in Belgrad. Bis dahin hatte ich ja noch die Chance, mich für Paris zu qualifizieren. Davor wollte ich nicht ’aufgeben’. Noch einmal alles versuchen.“
Harte Phasen
Das Leben einer Schwimmerin hatte neben einem durchgetakteten Tagesablauf zudem auch harte Phasen parat. „Der Saisonanfang war für mich schon immer eine ganz schwere Zeit. Wichtige Bezugspersonen waren weg oder haben aufgehört. Die Trainings fallen einem doch um einiges leichter, wenn man mit den Leuten schwimmt, mit denen man auch privat viel zu tun hat.“
Zu ihren Highlights zählten das Semifinale bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio sowie die Bronze-Medaille bei der Kurzbahn-EM 2021 in Kasan. Und wie geht’s weiter? „Ab Oktober plane ich zu studieren. Ich möchte dem Sport aber weiter erhalten bleiben, Schwimmkurse geben.“
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