Am Tag des letzten Olympia-Einsatzes der österreichischen Becken-Schwimmer in Paris hat Lena Grabowski in Innsbruck ihr letztes Karriere-Rennen bestritten. Die erst 21-Jährige wurde am Samstag bei den parallel zu den Spielen ausgetragenen Staatsmeisterschaften über 200 m Rücken Zweite, am Tag davor hatte sie über 100 m Rücken gewonnen.
Grabowski war über 200 m Rücken 2021 Olympia-Zwölfte geworden, 2021 hatte sie über diese Strecke in Kasan Kurzbahn-EM-Bronze geholt.
„Leistungsmäßiger Abfall“
Ab 2022, nachdem sie die Schule abgeschlossen hatte, war die Burgenländerin leistungsmäßig zurückgefallen. Grabowski: „Ich habe extrem gemerkt, als dieser Doppel-Leistungsdruck zwischen Schule und Sport abgefallen ist, seitdem habe ich einen leistungsmäßigen Abfall gehabt. Ich habe gemerkt, wie sehr mir diese Struktur fehlt. Ich war so in diesem Takt drinnen, dass die Psyche immer funktioniert hat.“ Nun gehe es in einen neuen Lebensabschnitt. Punkto Sport bekundete sie aber Interesse, künftig im Bereich Coaching, Sportförderung oder Mentoring für Talente tätig zu werden.
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