Mit Schwarz-Weiß Bregenz und der Lustenauer Austria überstanden nur zwei der sechs Ländle-Teilnehmer die erste Runde des ÖFB-Cups. Damit liegt es an den beiden Zweitligisten, die Vorarlberger Fahnen im weiteren Verlauf des Bewerbs hochzuhalten. Alles andere als eine leichte Aufgabe – zumal in Runde zwei gleich harte Gegner warten und im Bregenzer Fall, der Spielplan alles andere als ideal ist.
Die Lustenauer müssen am Dienstag, dem 27. August bei Liga-Konkurrent Admira Wacker ran. „Wir bekommen es mit einem starken Gegner aus derselben Liga zu tun“, sagt Austria-Coach Martin Brenner, der kein Hehl daraus macht, dass ihm der nächste Cup-Gegner noch kein Kopfzerbrechen bereitet. „Ich schaue momentan nur auf unser eigenes Team und die Entwicklung der Spieler. Das ist für mich das Wichtigste.“
Ebenfalls gegen einen Ligakonkurrenten muss Bregenz ran. „St. Pölten ist ein wirklich attraktiver Gegner mit einem tollen Stadion“, erklärt SW-Sportchef Predrag Zivanovic. „Sportlich wird es sicherlich nicht einfach, aber wir haben schon am Ende der vorigen Saison mit dem 2:2 in St. Pölten bewiesen, dass wir uns nicht verstecken müssen.“
Bregenzer erwartet „Auswärtswoche“
Wirklich happy ist er dennoch nicht, was aber am Spielplan liegt. Bereits am Montag, dem 26. August muss das Team in Bregenz aufbrechen, ehe am Dienstag die Cup-Partie wartet. „Und am Freitag spielen wir dann schon wieder in der Liga bei Amstetten“, weiß Zivanovic.
Heißt: Trainer Regi van Acker und seine Mannschaft kommen fast eine Woche lang nicht nach Hause. „Das ist organisatorisch und finanziell ein gewaltiger Mehraufwand für uns. ES geht ja nicht nur darum, eine Unterkunft für die Zeit zu finden. Wir müssen auch schauen, wo wir trainieren und regenerieren können“, so Zianovic. „Und Teile des Staffs, die nicht hauptberuflich bei uns sind, müssen zudem Urlaub nehmen...“
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