Die Betreuung von 480 Schützlingen ist bis Jahresende fix. Auch danach sollen die angedrohten Kündigungen ausbleiben und, sofern notwendig, nur in enger Abstimmung mit den betroffenen Eltern und Kindern erfolgen. Darauf haben sich das Land und die Aktion Tagesmütter OÖ am Donnerstag geeinigt.
Der Stein, der den betroffenen Eltern von ihren sorgengeplagten Herzen fällt, ist wohl bis ins Landhaus zu hören. Von dort vermeldeten LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) und die Aktion Tagesmütter OÖ am Donnerstagabend eine Einigung: Die Betreuungsplätze von 480 Kindern sind (vorerst) gesichert, ebenso die Jobs von 108 Tageseltern.
Zusicherung der Fördergelder
Oberösterreichs größter Trägerverein für Tageseltern hatte am 9. Juli, wie berichtet, Alarm geschlagen: Der Vorstand befürchtete, durch die seit heuer neue Tarifordnung des Landes den Betrieb nicht mehr finanzieren zu können, und stellte daher eine Teilschließung in den Raum. Die ist jetzt aber abgewendet.
Im Detail geht es um die neue Abrechnungsmodalität, die eigentlich vorsieht, dass nur tatsächlich geleistete Betreuungsstunden gefördert werden. Das Land sichert dem Verein zu, dass bei Abwesenheiten wie längeren Krankenständen nach finanziellen Lösungen gesucht wird und die Aktion Tagesmütter die reservierten Fördergelder abrufen kann.
Ich bin sehr froh, dass beim Gespräch eine Einigung erzielt werden konnte, die allen Betroffenen Sicherheit gibt. Die Betreuung der Kinder ist weiterhin gewährleistet, das ist das Wichtigste.
Christine Haberlander (ÖVP), LH-Vize und Bildungsreferentin
Betreuung bis Jahresende fix
Im Gegenzug garantiert der Verein, dass die Betreuung aller 480 Kinder bis Jahresende sichergestellt ist. Und selbst danach sollen etwaige Kündigungen nur in enger Abstimmung mit den Betroffenen erfolgen.
Beide Seiten zeigten sich erleichtert: „Die Betreuung der Kinder ist gewährleistet, das ist das Wichtigste“, sagt Haberlander. Vereinsvorsitzende Jasmine Chansri ergänzt: „Damit bleiben wir ein wichtiger Partner für unsere Jüngsten.“
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