Das kommt doch eher unerwartet! Nach nur einer Saison löste Ex-Serienmeister Kapfenberg den Vertrag mit Trainer Antonio Herrera auf, der mit großen Vorschusslorbeeren vor einem Jahr angetreten war, um die Bulls wieder zurück zur alten Titelstärke zu führen. Die Mission des Spaniers ist aber jäh gescheitert.
Ein Betreuer aus dem Stab von Real Madrid, der im Basketball-Land Spanien seine Erfahrungen sammelte – mit viel „Getöse“ war Antonio Herrera vergangenen Sommer im Kapfenberger Bulls-Home präsentiert worden. Am Ende war es viel Schall und Rauch – denn bei den titelverwöhnten Bulls zählen eben auch die Ergebnisse.
„Am Ende haben wir uns mit 0:3 im Viertelfinale verabschiedet“, erklärt Bulls-Manager Michael Schrittwieser den für Außenstehende doch überraschenden Schritt. „Das Feedback aus dem Team war nicht so, dass wir weiter mit ihm arbeiten können.“ Der drei Jahre laufende Vertrag wurde aufgelöst, die Bulls mussten sich mit dem scheidenden Trainer, der auf seinen Vertrag gepocht hat, aber finanziell einigen. Eine teure Angelegenheit. „Wir beißen jetzt in den sauren Apfel. Wir haben unter Antonio keine Möglichkeiten auf Entwicklung mehr gesehen, nehmen jetzt eine Kurskorrektur vor.“
Neuer Mann wird bald präsentiert
Der neue Trainer im Stall der Bulls soll bald präsentiert werden. „Ein Mann mit mehr Erfahrung als Headcoach (Anm. Herrera war in Spanien Assistenztrainer) soll es werden“, so Schrittwieser. Namen kursieren bereits. Ex-Traiskirchen-Coach Radomir Mijanovic soll ein Kandidat sein.
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