Am Dienstag gerettet, ins Tierheim gebracht und nun wieder beim Züchter. Kangal-Hündin „Azula“ durchlebte eine wahre Odyssee und landete wieder in Oberkärnten. Tierschützer sind empört.
Der Jubel um die in Klagenfurt gerettete Kangal-Hündin „Azula“ währte nur kurz. Am Mittwochnachmittag tauchte ihr Züchter im Tiko auf und machte seine Besitzansprüche geltend, was sein gutes Recht ist.
Rückgabeklausel macht es möglich
Denn zahlreiche Züchter haben eine Rückgabeklausel in ihrem Vertrag, dass das gezüchtete Tier bei Veränderung der Umstände oder Bekanntwerden schlimmer Umstände jederzeit zurückgeholt werden kann. Er werde einen besseren Platz suchen oder sie an Besitzer von Kangal-Hunden weiterverkaufen, versicherte „Azulas“ Züchter. Die frühere Hundehalterin habe ihm falsche Tatsachen vorgespielt, sie durfte sich aber trotzdem noch einmal von der Hündin verabschieden.
Laut Behörde hätte die Hündin nicht in die Nähe der Frau dürfen. Aber „Azula“ dürfte schon in Oberkärnten sein. Tierfreunde und Tierzüchter sind entsetzt über diese Gesetze.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.