Die SPÖ versammelte am Montag ihre Kandidaten in Eisenstadt und Oberwart, um sich auf die Wahlen im Herbst einzustimmen. Auch die Parteilinie wurde besprochen.
Die SPÖ lud unter dem Motto „Wir bringen den erfolgreichen burgenländischen Weg ins Parlament!“ ihre Kandidaten für die Nationalratswahl im Herbst in Eisenstadt und in Oberwart zum Gedankenaustausch. Listenerster im Regionalwahlkreis Nord ist der Illmitzer Bürgermeister Maximilian Köllner, gefolgt von Landesgeschäftsführerin Jasmin Puchwein und Vanessa Sommer. Im Süden steht Jürgen Schabhüttl an erster Stelle, dahinter sind Olivia Kaiser und Christoph Frühstück gereiht.
Eine weibliche Liste
„Wir verfügen über eine sehr weibliche Liste. Wir unterstützen junge Frauen dabei, sich politisch zu engagieren“, sagte Puchwein. „Mit den Themen Pflege, Gesundheit, geringste Armutsgefährdung im Burgenland sowie mit zahlreichen Maßnahmen gegen Teuerung wollen wir den erfolgreichen burgenländischen Weg weitergehen.“
Kernthema Asyl
Für den Nationalratsabgeordneten Köllner steht das Thema Migration und Asyl weit oben auf der Themenliste. „Wir haben als einzige Partei ein Papier, das unsere Linie klar regelt. Die Rechtsparteien wollen diese Asylproblem gar nicht lösen, denn das brauchen sie ja, damit ihre politische Agenda überlebt“, so der 32-Jährige. „Wir kennen die Herausforderungen an der Grenze, mit rund 300 verhafteten Schleppern und zigtausenden Asylanträgen im Jahr 2023. Unsere Forderungen sind daher klar: 10.000 Asylanträge maximal in Österreich und keine Sachleistungen mehr für negativ beschiedene Antragssteller.“
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