Ein heftiger Sturm wütete Samstagabend im oberösterreichischen Zentralraum, am schlimmsten erwischte es Besucher des Ritterfestes in Linz: Eine Mutter (41) und ihre neunjährige Tochter wurden offenbar von umstürzenden Baumteilen bewusstlos geschlagen. Bilder zeigen die Unfallstelle am Tag danach.
Mit mehr als 100 km/h zogen Sturmböen Samstagabend durch Oberösterreich, vor allem Linz und den Zentralraum erwischte das Unwetter. In der Landeshauptstadt wurden Dächer von Wohnhäusern abgedeckt – die „Krone“ berichtete.
Baumteile trafen Besucher
Das größte Unglück spielte sich bei einer Veranstaltung in Linz ab. Gegen 20.30 Uhr stürzten Teile eines großen Baumes am Tummelplatz um und trafen offenbar mehrere Besucher des Events.
Als die Polizei am Unglücksort eintraf, befanden sich noch rund 20 Personen im Bereich des beschädigten Baumes. Sofort wurden sie von der Polizei aus dem Gefahrenbereich bebracht. Für eine Mutter (41) und ihre neunjährige Tochter aus Kremsmünster kam das zu spät: Sie lagen bewusstlos im Bereich des Georgbrunnens.
Passanten, darunter eine Ärztin, kümmerten sich bereits um die beiden Verletzten, die im Anschluss mit dem Notarzt in zwei Krankenhäuser gebracht wurden.
Vier weitere Verletzte
Am Tag nach dem Unglück war die Unfallstelle im Zentrum von Linz abgesperrt, auch Polizisten waren vor Ort. Die herumliegenden Baumteile zeugen von der Spur der Verwüstung, die der Sturm angerichtet hatte.
Bei dem Vorfall am Tummelplatz wurden zudem noch vier weitere Personen verletzt, darunter drei Kinder im Alter von acht, zehn und zwölf Jahren.
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