Kaum etwas ist quälender als die Ungewissheit, ob ein nahestehender Mensch, der plötzlich verschwunden ist, noch am Leben ist. Besonders Angehörige leiden oftmals unter dieser Situation. Doch nicht immer ist das Verschwinden unbeabsichtigt. Einen Vermisstenfall in Hermagor (Kärnten) nimmt die „Krone“ zum Anlass, um nachzufragen, wie die Suche nach Abgängigen abläuft.
Die 23-jährige Michaela Grabner ist seit 2006 wie vom Erdboden verschluckt; erst kürzlich wurde ihre E-Card von Kindern nahe der Glan gefunden. Sie ist eine von 19 Menschen, nach denen in Kärnten bereits seit Jahren gesucht wird. Auch von einem 82-jährigen Gailtaler fehlt nach seinem Verschwinden während einer Wandertour vor mehr als zwei Monaten jede Spur. „Für Angehörige ist besonders die Ungewissheit eine Qual“, schildert Chefinspektorin Elke Altenmarkter, Leiterin der Fahndungsgruppe des Landeskriminalamtes in Kärnten, der „Krone“.
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