Der Kärntner Zivilschutzverband sensibilisiert seit vielen Jahrzehnten die Bevölkerung. Für die wertvolle Arbeit erhält die Organisation am Samstag das Landeswappen verliehen. Die „Krone“ sprach mit Zivilschutzpräsident Rudolf Schober über die Arbeit der zahlreichen Ehrenamtlichen.
Bahnhofplatz Klagenfurt am 29. April 1994: Das Arbeiterkammergebäude steht in Flammen, davor zahlreiche Einsatzkräfte, die Notfälle abarbeiten müssen. Was nach einem Horror-Szenario klingt, war die Geburtsstunde der Sicherheitstage des Kärntner Zivilschutzverbandes. Auch heute sind die Sicherheitstage bei Jung und Alt beliebt.
Enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung
Der Kärntner Zivilschutzverband ist nicht nur für die Abhaltung der Sicherheitstage verantwortlich. „Unsere Aufgabe besteht darin, dass wir die Bevölkerung über Katastrophenschutz und die alltägliche Sicherheit informieren. Das fängt bei den Kindern an und hört bei den Senioren auf“, erklärt Zivilschutzpräsident Rudolf Schober, der seit mittlerweile 12 Jahren der Organisation vorsteht.
Aber nicht nur mit den Kärntnern arbeitet der Zivilschutzverband eng zusammen. „Wir haben auch als einziges Bundesland in Österreich ein digitales Netzwerk mit den Gemeinden“, so Schober im Gespräch mit der „Krone“.
Unsere Aufgabe besteht darin, dass wir die Bevölkerung über Katastrophenschutz und die alltägliche Sicherheit informieren. Das fängt bei den Kindern an und hört bei den Senioren auf.
Rudolf Schober, Präsident des Kärntner Zivilschutzverbandes
Dort können sich die Gemeinden Infos und Sicherheitstipps – zum Beispiel, wie man einen Christbaumbrand verhindert oder was guten Hochwasserschutz ausmacht – bestellen.
Arbeit wird vom Land ausgezeichnet
Für die wertvolle Arbeit erhält der Zivilschutzverband heute das Landeswappen von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) verliehen. „Wir sind dem Land sehr dankbar, dass unsere Arbeit geschätzt und gewürdigt wird“, freut sich Präsident Schober. Interessierte sind willkommen: Sämtliche Einsatzorganisationen stellen sich heute ab neun Uhr auf der Schleppe Alm vor.
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