Race Across America

Nach nur zehn Stunden Schlaf in acht Tagen im Ziel

Oberösterreich
20.06.2024 20:55

Da zieht sogar Rekordchamp Christoph Strasser den Hut! Denn der Oberösterreicher Lukas Kaufmann beendete seine Premiere beim Race Across America mit über 4000 Kilometer und 50.000 Höhenmeter auf Rang zwei. Am Donnerstag kam der 30-Jährige nach acht Tagen im Ziel an.

Die ganz, ganz große Sensation blieb zwar aus. Was Lukas Kaufmann in der letzten Woche geleistet hat, ist dennoch unfassbar und man muss einfach den Hut ziehen. Denn prompt bei seiner Premiere beim Race Across America, dem härtesten und längsten Ultra-Radrennen der Welt von der West- zur Ostküste der USA kam der Kronstorfer nach acht Tagen und 23 Stunden  als Zweiter hinter dem Schweden Jimmy Ronn im Ziel in Atlantic City an.

„Hintern in Mitleidenschaft gezogen“
Bereits zuvor hatte Teamarzt Jürgen Minar durchgefunkt: „Sein Gesundheitszustand ins generell blendend, er hat keine Probleme mit Händen oder Nacken. Nur der Hintern ist natürlich in Mitleidenschaft gezogen – aber nichts, das nicht in ein paar Wochen wieder verheilt ist. Die Beine waren sehr gut, zum Schluss hin hatte er etwas Muskelschmerzen in den Oberschenkeln. Aber er ist ohne Krämpfe und Gelenkproblemen davon gekommen!“ In Anbetracht der Strapazen, die der 30-Jährige in den letzten Tagen durchmachte, kam Kaufmann und sein Körper somit relativ glimpflich davon.

„Mental der Wahnsinn“
Zumal er über 4000 Kilometer und über 50.000 Höhenmeter bei teils brutaler Hitze von über 40 Grad bewältigen musste – und das bei gerade einmal zehn Stunden Schlaf. Weitere irre Details: „Er hat in der Zeit rund 81.000 Kilokalorien aufgenommen und 113,6 Liter Flüssigkeit getrunken“, so Minar. Sein zuvor definiertes Ziel hat Kaufmann erreicht, wollte er doch gesund und unter neun Tagen das Rennen bewältigen. „Mental war es aber der Wahnsinn, der Schlafentzug mit den Halluzinationen war extrem“, so der frisch gebackene RAAM-Finisher.Lob

Lob von Rekordchamp
Rekordsieger Christoph Strasser: „Herzliche Gratulation, als Rookie ist er ein unglaublich starkes Rennen gefahren. Ich erreichte bei meinem ersten RAAM nicht das Ziel, deshalb schätze ich seine Leistung noch höher ein!“ 

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