Junge Vögel verhungerten hilflos in ihrem Nest, weil Tierquäler den Eltern den Weg versperrt hatten. Das Motiv scheint dort zu suchen zu sein, wo die Vogeleltern ihre Brut aufgezogen haben: Sie störten offenbar. Experten erklären, wann Nester entfernt werden dürfen und dass solche Aktionen auch rechtlich riskant sind.
„Schämt euch, ihr Tierhasser“ – einen Zettel hinterließ Adelheid F. bei einem Autoabstellplatz einer Wohnanlage in Eferding. „Ich habe immer beobachtet, wie ein Rotschwänzchen in das Loch in der Decke einflog, um ihre Jungen zu versorgen. Dann war das Loch zugenagelt“ – die Tierschützerin hat die Abdeckung noch entfernt, doch „die Jungen waren verhungert“. Das vermutete Motiv für die Tat: Unter dem Loch stehen Autos und die wurden vom Kot der Vögel verschmutzt. „Die Autobesitzerin hat alles abgestritten, ich habe aber Anzeige bei der Bezirksbehörde und beim Amtstierarzt erstattet“, erzählt die Pensionistin. Auch bei der Hausverwaltung hat sie angerufen, wo man ihr erklärt habe, dass „man erst nach der Brutsaison das Loch verschlossen hätte“.
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