Sieg in Le Mans

Österreich jubelt beim härtesten Rennen der Welt

Motorsport
16.06.2024 18:15

Nach 2007, 2010, 2013 und 2022 holte sich Richard Lietz in Le Mans seinen bereits fünften Siegespokal. Pech hatten indes Klaus Bachler und Ferdinand Habsburg.

Fußball-Superstar Zinédine Zidane gab am Samstag um 16 Uhr auf dem Circuit de la Sarthe den Start frei für den 24-Stunden-Klassiker von Le Mans. Über 400.000 Zuschauer belagerten die 13,626 Kilometer lange Piste, auf der 62 Boliden in drei Klassen (Hypercar, LMP2, GT3) über den Asphalt donnerten.

Und auch heuer durfte wieder ein Österreicher vom obersten Treppchen des Siegespodests strahlen. Gemeinsam mit Yasser Shahin und Morris Schuring holte sich Richard Lietz in der GT3-Klasse den Sieg. „Le Mans ist das größte Rennen der Welt. Wenn ich nicht als Fahrer dabei wäre, würde ich eine Eintrittskarte kaufen und mich auf die Tribüne setzen“, strahlte der Niederösterreicher, der seit 2007 durchgehend beim Klassiker am Start stand – und zum bereits fünften Mal den Pokal holte, schon vor dem Start. „Es ist eine unglaubliche Strecke, mit schnellen Kurven und langen Geraden – eine einzige Herausforderung. Dieses Rennen zu gewinnen ist ein Ziel, für das du das ganze Jahr sehr hart arbeitest“, freute sich Lietz, der damit auch die WM-Führung von seinem Porsche-Markenkollegen Klaus Bachler, der nach Schaltproblemen im geschlagenen Feld (14.) landete, übernahm.

(Bild: GEPA pictures)

In der LMP2-Kategorie pilotierte der Tiroler René Binder gemeinsam mit Alexander Mattschull und Laurents Hörr einen Oreca-Prototypen auf den guten siebenten Platz. Der Sieg ging an United Autosports mit Oliver Jarvis, Bijoy Garg und Nolan Siegel.

Das Rennen hielt einmal mehr, was er versprochen hatte. Ein echtes Fanfestival auf den Tribünen und den Campingplätzen, immer wieder einsetzender Regen, womit 24 Stunden lang hochkarätige Action geboten war – Ausrutscher, Unfälle, Safety-Car-Phasen

(Bild: AFP or licensors)

Mit Ferrari gab es auch einen glanzvollen Triumphator. Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen lagen sich nach dem Triumph mit Tränen in den Augen in den Armen. „Ich liebe euch alle, Jungs. Das beste Team“, jubelte Nielsen, dessen 499P nach 311 Runden um genau 14,221 Sekunden vor dem Toyota-Trio José María López, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries rund um Berater Alexander Wurz lag.

Ferdinand Habsburg (Bild: GEPA/GEPA pictures)
Ferdinand Habsburg

Ein absolutes Waterloo erlebte das Alpine-Team. Sowohl der Bolide mit Kaiser-Urenkel Ferdinand Habsburg als auch jener von Mick Schumacher schieden mit Motordefekt schon in den frühen Abendstunden aus. „Herzzerreißend. Keine Worte. Der doppelte Ausfall ist grausam“, sagte Teamchef Philippe Sinault.

krone Sport
krone Sport
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

(Bild: KMM)



Kostenlose Spiele