Sepp Straka wird bei seinem vierten Antreten bei den US Open aller Voraussicht nach keine neue Karriere-Bestleistung aufstellen.
Der 31-Jährige verpatzte in Pinehurst seine dritte Runde am Samstag völlig, blieb acht Schläge über Par und rutschte unter 74 verbliebenen Spielern vom 27. Platz zur Halbzeit vorläufig auf Position 61 ab. 2019 war er auf dem Kurs in North Carolina geteilter 28., in den vergangenen beiden Jahren hatte er dort den Cut verpasst.
Glanzlicht am Freitag
Straka hatte schon am Freitag Konstanz vermissen lassen, dank seines ersten Hole-in-One auf der PGA-Tour aber auch für ein Glanzlicht sorgen können. Das blieb einen Tag später bei Temperaturen über 30 Grad aus. Nach dem Freitag-Triple-Bogey auf dem dritten Loch, passierte ihm auch diesmal ein dreifacher Schlagverlust, allerdings auf der 13. Daneben unterliefen dem gebürtigen Wiener fünf weitere Bogeys (2, 6, 10, 16 und 17), bei keinem einzigen Birdie.
Österreichs Aushängeschild hält damit nach einer Par-Runde mit 70 Schlägen zum Auftakt und einer 72 am Freitag jetzt bereits bei zehn über Par. Die Top 20 hat er damit klar aus den Augen verloren. Fast 30 Akteure waren mit ihrer dritten Runde noch nicht fertig. Der Kampf an der Spitze war noch völlig offen. Der Sieger wird eine Major-Turnier-Rekordsumme von 4,3 Millionen Dollar (4,02 Mio. Euro) erhalten, wie am Samstag bekannt wurde.
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