Bei der Referentenkonferenz gibt das Burgenland für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs Vollgas, vor allem was das Straßennetz betrifft.
Gut unterwegs ist die neue Linie B14 von Oberwart via Oberpullendorf und Mattersburg nach Eisenstadt. Seit September 2023 in Betrieb, nutzen mittlerweile im Schnitt 2500 Fahrgäste pro Woche den Bus.
Mitfinanzierung für Expressbusse
Diesen zeitgemäßen Anforderungen entsprechend, meldet sich Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner (SPÖ) bei der Landesverkehrsreferenten-Konferenz am Freitag in Innsbruck zu Wort. Mittels Antrag will er auf die Mitfinanzierung des Bundes für Expressbuslinien in die Ballungsräume drängen.
„Gleicher Stellenwert wie Schienenverkehr“
Damit verknüpft ist die Forderung, dass „der Busverkehr den gleichen Stellenwert wie der Schienenverkehr haben muss“. Selbstverständlich bewertet Dorner positiv, dass der Bund seiner Verantwortung für den Schienenpersonennahverkehr in allen Regionen, wo die Voraussetzungen vorhanden sind, nachkommt und einen Großteil der Finanzierung dieser Angebote übernimmt.
Die Mitfinanzierung des Bundes von Buslinien ist eine Voraussetzung, um Randregionen einzubinden und Ziele des Klimaschutzes zu erreichen.

Landesrat Heinrich Dorner
Bild: Karl Grammer
„Doch in vielen ländlichen Gebieten hat sich gezeigt, dass maßgeschneiderte Mobilitätslösungen mit dem Einsatz von Bussen besser und effizienter umzusetzen sind. Diese Angebote wurden bislang aber hauptsächlich von den Ländern finanziert“, so Dorner.
Förderung nur zu Beginn
Für etliche ohnehin bereits schlechter gestellte Regionen sei das eine grobe Benachteiligung. Derzeit ist eine Förderung des Bundes nur für Gemeinden bei der Konzipierung und in den ersten Jahren des Betriebes von bedarfsgesteuerten Mobilitätslösungen vorgesehen.
Mit der Bitte um mehr Finanzhilfen sind alle Bundesländer schon ab 2022 an die Klimaschutzministerin herangetreten: „Wir erwarten uns, dass der Bund unsere klimafreundlichen Projekte noch mehr unterstützt.“
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