Die Zahl der Drogenlenker, die auf den Straßen in Oberösterreich aus dem Verkehr gezogen werden, steigt seit Jahren stetig an, Anzeigen haben sich in fünf Jahren verdoppelt. Das liegt auch daran, dass die Polizei aufgerüstet hat und es immer mehr Schwerpunktkontrollen gibt.
Das Netz wird immer engmaschiger und damit auch die Zahl der erwischten Drogenlenker im Straßenverkehr. 90 ausgebildete Spezialisten in ganz Oberösterreich gibt es derzeit bei der heimischen Polizei, zudem steht in jedem Bezirk zumindest ein Drogenvortest zur Verfügung. Dir Folge: Gab es 2019 noch 4300 Anzeigen wegen Drogendelikten im Straßenverkehr, waren es im Vorjahr 8700.
Es läuft es ab
Und so läuft eine Kontrolle ab: Am Anfang steht immer der Verdacht auf Beeinträchtigung durch Drogen durch den kontrollierenden Polizisten. Danach kommt der Drogenvortest und bei einem positiven Test die Untersuchung durch den Arzt im Rahmen einer klinischen Untersuchung. Ergibt die klinische Untersuchung einen Verdacht auf Beeinträchtigung durch Drogen, wird eine Blutuntersuchung durchgeführt. Ist diese positiv, droht der Entzug der Lenkberechtigung.
Innenminister zufrieden
„Spezialisten der Polizei zur Erkennung von Drogenlenkern leisten einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit im Straßenverkehr“, so Innenminister Gerhard Karner am Rande der Schwerpunktkontrolle in Schwertberg.
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