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Anna Raschner:

„Man muss sich den Optimismus bewahren“

Vorarlberg
26.05.2024 07:55

Was treibt junge Menschen an? Wie sehen sie die Welt? In seiner Reihe „Wir sind nicht so!“ sucht Robert Schneider das Gespräch mit Jugendlichen. Jüngst traf er Anna Raschner.

Es sei ihr allererstes Interview überhaupt, deshalb sei sie etwas nervös, entschuldigt sich die hochgewachsene junge Frau, die ich in der KUB-Bar in Bregenz zum Gespräch treffe. Anna Raschner ist siebzehn Jahre alt und besucht das Gymnasium in der Blumenstraße in Bregenz. Was mir sofort auffällt, ist, dass sie sich gut zu artikulieren weiß. Sie wirkt sehr kommunikativ und weiß auch durchaus um ihre Wirkung. Vielleicht liegt es an den Genen, resümiert sie. Ihre Mutter, Annette Raschner, ist Autorin und Kulturredakteurin beim ORF, die zuletzt mit der überaus beeindruckenden Fernsehdokumentation „Bis zum letzten Augenblick“ über würdevolles Sterben Aufsehen erregt hatte. Der Halbbruder, Nico Raschner, ist Schauspieler und Ensemblemitglied am Vorarlberger Landestheater.

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