Gerhard Kracher aus Illmitz zieht es in die Welt hinaus wie kaum einen anderen seiner Branche. Rund um den Globus sammelte er Erfahrungen, ist jedoch der Tradition seines Hauses verpflichtet. Seine Weine exportiert er in über 50 Länder.
Wer ein solches Erbe antritt, ist größte Herausforderungen gewohnt. Seit 2007 leitet Gerhard Kracher das Weingut in Illmitz, das sein Großvater aufgebaut und sein Vater als Visionär des „österreichischen Weinwunders“ der 1990er-Jahre weltberühmt gemacht hat. Mit seiner Heimat ist Gerhard Kracher eng verbunden, doch sein Blick ist in die Ferne gerichtet.
Von Frankreich bis nach Kalifornien
Der Winzer wird als weltoffener Globetrotter gesehen. Schon sehr früh sammelte er wichtige Erfahrungen rund um den Globus. Er liebt die kalifornische Küche und weiß die südfranzösische Lebensart zu schätzen – doch stets der Tradition seines Hauses verpflichtet, versteht sich.
Weine in über 50 Ländern
Der dreifache Familienvater, der mit Ehefrau Yvonne das Weingut samt 102 Gästebetten führt, exportiert seine erlesenen Tropfen in mehr als 50 Länder dieser Erde. Seit 2009 geht er mit Aldo Sohm – der gebürtige Tiroler gilt als weltbester Sommelier und arbeitet in New York – gemeinsame Wege. „Ich bin sehr viel im Ausland unterwegs. Die Resonanz ist in jedem Land dieselbe. Ob Rot, Weiß oder süß – Burgenlands Wein ist über all die beste Eintrittskarte“, berichtet Gerhard Kracher.
Das Burgenland ist eine starke, sehr sympathische Marke. Daran festzuhalten und mithilfe neuer Ideen weiterzuarbeiten, ist genau der richtige Weg.
Winzer Gerhard Kracher
Tour in Asien
Erst vor Kurzem ist der Spitzenwinzer von einer Asien-Tour zwischen Singapur und Beijing zurückgekehrt. „Wir dürfen sehr stolz auf unsere Weingüter sein. Unsere Winzer sind herausragende Botschafter für den gelebten Fortschritt im Burgenland“, erklärt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Als Obmann der Wein Burgenland unterstützt Herbert Oschep den eingeschlagenen ambitionierten Weg zu 100 Prozent. „Höchste Qualität zu vernünftigen Preisen ist ein Arbeitsmodell, das auf der ganzen Welt überzeugt. Die Kombination aus Wein, Tourismus, Kulinarik, Kunst und Kultur ist die pannonische Erfolgsformel. Sie wird rund um den Globus noch für gewaltige Aufmerksamkeit und Bewunderung sorgen“, ist sich Oschep sicher.
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