Wien statt München – Teamchef Rangnick sagt dem FC Bayern ab und bleibt Österreich treu.
Woche für Woche küren wir hier an dieser Stelle immer den Wiener der Woche. Eine Auszeichnung der „Krone“ für außergewöhnliche Leistungen. Dieses Mal fiel die Wahl recht leicht und um genau zu sein, müsste es (Wahl)-Wiener der Woche heißen.
Denn geboren und aufgewachsen ist der dieswöchige Kandidat in Backnang, einer Stadt in Baden-Württemberg (Deutschland). Es ist niemand geringerer als Nationaltrainer Ralf Rangnick, der derzeit wohl beliebteste Piefke des Landes. Zehn lange Tage stand ein Abgang des äußerst erfolgreichen Teamchefs im Raum. Millionen Fans des Nationalteams zitterten. So kurz vor der Europameisterschaft eine mehr als unnötige Ablenkung. Angeblich hätte Rangnick rund zehn Millionen Euro pro Jahr in München verdienen können, das fünf- bis sechsfache seines Salärs beim ÖFB.
Doch der 65-jährige zeigte dem FC Bayern München die kalte Schulter und entfachte damit eine Sympathiewelle im Land, die ihresgleichen sucht. Rangnick fühlt sich in Österreich und in Wien extrem wohl. Und: Er hat noch viel vor. Denn unser Wiener der Woche will mit der Nationalmannschaft auch zur WM 2026 nach Nordamerika fahren. Österreich jubelt und die Bayern müssen weitersuchen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.