Schwer gezeichnet blickt er in die Kamera, während er sich per Insta-Story aus dem Spital für die Unterstützung bedankt. Dabei das schwere K.o. von Mansur Elsaev am Samstagabend im EM-Kampf in Wien nicht der eigentlichen Skandal – sondern eine darauffolgende Massenschlägerei.
Der Reihe nach: Elsaev hätte gern den Titel im Halbschwergewicht geholt. In der Wiener Steffl Arena wäre alles angerichtet gewesen. Aber sein Gegner erwies sich als Spielverderber. Carlos Lamela bearbeitete Elsaev schwer, richtete ihn in der vorletzten Runde schon ziemlich her und schickte in der letzten Runde endgültig auf die Bretter. Elsaev blieb schwer lädiert am Boden liegen, während Carlos Lamela aufreizend provokant jubelte.
Heilloses Chaos
So provokant, dass die Lage völlig eskalierte, jeder auf jeden losging und plötzliche Dutzende Menschen im Ring für ein heilloses Chaos, eine regelrechte Massenschlägerei sorgten. Minutenlang ging es turublent zur Sache – während Elsaev immer noch am Boden lag.
„Mir geht‘s schon gut“
Immerhin: In der Nacht meldete sich der Wiener dann doch noch per Insta-Story: Übel zugerichtet sitzt er im Spital-Wartezimmer: „Ich warte noch auf meinen Befund. Aber mir geht‘s schon gut. Danke an alle, die mich unterstützt haben.“
Immerhin.
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