Schönbrunn

Chance auf Ablöse von Zoodirektor „Dirty Hering“

Wien
19.04.2024 15:20

Das Wirtschaftsministerium hat die Leitung des Schönbrunner Tiergartens ab 2025 neu ausgeschrieben. Die Bewerbung steht allen offen, die den langen Anforderungskatalog erfüllen. Der umstrittene jetzige Direktor Stephan „Dirty“ Hering-Hagenbeck will sich „natürlich“ auch bewerben.

Nein, das Wirtschaftsministerium hat nicht genug von Stephan „Dirty“ Hering-Hagenbeck als Schönbrunner Zoodirektor, trotz dessen Leidenschaft für namenlose Tiere, Pumpguns und fragwürdige Millionenprojekte – Stichwort Aquarium. Dass das Ministerium jetzt die „Geschäftsführungsfunktion der Schönbrunner Tiergarten Ges.m.b.H.“ ausgeschrieben hat, ist vielmehr Routine.

Was man als Schönbrunn-Direktor können sollte
Alle fünf Jahre lässt das Ministerium die Leitungsposition neu ausschreiben. Hering-Hagenbecks Vertrag läuft von 2020 bis Ende 2024. Bewerben kann sich jeder, der die Anforderungen erfüllt: Verlangt werden etwa ein fachlich passender Studienabschluss, Erfahrung in vergleichbaren Positionen, aber auch Dinge wie „soziale Kompetenz“, „erfolgreiche Tätigkeit in der Medienarbeit“ und ein „sehr service- und qualitätsorientiertes“ Naturell. 

An der Stelle, an der das Aquarium gebaut hätte werden sollen, ließ Hering-Hagenbeck eine Anlage für asiatische Gebirgstiere errichten. (Bild: Tomschi Peter)
An der Stelle, an der das Aquarium gebaut hätte werden sollen, ließ Hering-Hagenbeck eine Anlage für asiatische Gebirgstiere errichten.

Hering-Hagenbeck will „natürlich“ weitermachen
Hering-Hagenbeck wird sich „natürlich“ auch bewerben, wie er der „Krone“ ausrichten ließ. Er könne auf eine „positive Bilanz in wirtschaftlicher und zoologischer Sicht“ verweisen, findet er: Er habe „viele Projekte initiiert“ und sehe es auch als seine „persönliche Verantwortung, diese weiterzuführen beziehungsweise umzusetzen“.

Mit dem Auswahlprozess ist die Wiener Niederlassung des weltweit tätigen US-amerikanischen Personalvermittlers H.I.E.C. betraut. Bewerbungen sind bis 15. Mai möglich. Sowohl Hering-Hagenbecks Vorgängerin Dagmar Schratter als auch deren Vorgänger Helmut Pechlaner brachten es auf zwei Vertragsverlängerungen und waren 13 (Schratter nahm nach Erreichen des Pensionsalters den Hut) beziehungsweise in Pechlaners Fall die vollen 15 Jahre im Amt.

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