Nach Video-Release:

Kritik an BBC für „unsensible“ Berichte über Kate

Royals
08.04.2024 13:53

„Unsere Berichterstattung spiegelte die Bedeutung dieser Geschichte und die Welle der Unterstützung für die Prinzessin aus aller Welt wider.“ Mit diesen Worten reagierte die britische BBC auf Kritik, man habe „exzessiv“ und „unsensibel“ über die Krebserkrankung von Prinzessin Kate berichtet.

Prinzessin Kate bewegt die Gemüter. Als es wochenlang nach ihrer im Jänner kein Lebenszeichen von ihr gab, blühten die wildesten Gerüchte im Internet.

Doch dann –  kurz vor Ostern – gab sie in einem persönlichen, vom britischen Fernsehsender BBC aufgenommenen Video, ihre schockierende Krebserkrankung bekannt und versetzte die ganze Welt in damit in noch mehr Aufregung. Nachrichtensender und Webportale meldeten das Schicksal der 42-jährigen Ehefrau des britischen Thronfolgers Prinz William als „Breaking News“ und zeigten die Nachricht zumeist komplett, ungekürzt und berichteten in der Folge in großer Ausführlichkeit.

Prinzessin Kate spricht in einem von der BBC aufgenommenen Video und in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Video über ihre Krebserkrankung. (Bild: APA/BBC Studios via AP)
Prinzessin Kate spricht in einem von der BBC aufgenommenen Video und in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Video über ihre Krebserkrankung.

„Unsensibel und übertrieben“
Die britische BBC, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt des Vereinigten Königreichs, räumt jetzt ein, dass dies Folgen für den Sender gehabt habe. Man habe zahlreiche „Beschwerden von Menschen erhalten, die unsere Berichterstattung über die Krebsdiagnose der Prinzessin von Wales als übertrieben und unsensibel empfinden“, gestand die Rundfunkanstalt ein.

„Wir haben die sehr persönliche Videobotschaft der Prinzessin von Wales, in der sie direkt mit der Öffentlichkeit über ihre Krebsdiagnose sprach, in vollem Umfang ausgestrahlt“, so die BBC in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung. „Unsere Berichterstattung spiegelte die Bedeutung dieser Geschichte und die Welle der Unterstützung für die Prinzessin aus aller Welt wider.“

Man betonte: „Wir haben unseren Zuschauern erklärt, was über Catherines Zustand bekannt war, haben aber nicht über Details spekuliert, die nicht öffentlich gemacht wurden.“ Redaktionelle Entscheidungen würden sorgfältig abgewogen werden. Man sei sich bewusst, dass nicht jeder mit dem gewählten Ansatz einverstanden ist.

Operation im Jänner
Prinzessin Kate, die seit 2011 mit Prinz William verheiratet ist und mit ihm die drei Kinder Prinz George (10), Prinzessin Charlotte (8) und Prinz Louis (6) hat, musste sich Mitte Jänner einer nicht näher erklärten schweren Operation im Bauchraum unterziehen.

Die OP wurde erst im Anschluss mit dem Hinweis, es habe sich um eine „geplante“ Operation gehandelt, öffentlich gemacht.

Die Prinzessin blieb fast zwei Wochen im Krankenhaus und wurde danach in häusliche Pflege entlassen. Ursprünglich hieß es, es handle sich nicht um Krebs und ihre Genesung würde bis nach Ostern dauern. Doch dann kam es zur dramatischen Wendung.

Im Zuge der Nachuntersuchung wurde eine Krebsdiagnose gestellt und Prinzessin Kate eine präventive Chemotherapie verordnet.

In ihrer Video-Ansprache erklärte sie, dass es für sie und ihre Familie ein Schock gewesen sei. Sie und Prinz William hätten Zeit gebraucht, um mit ihren Kindern in verständlicher Weise über die neue Situation zu sprechen. Nun werde sie sich vorerst voll und ganz auf ihre Gesundung konzentrieren. Seither gab es keine weiteren Updates zu ihrem Fortschritt. 

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(Bild: kmm)



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