Kugel für Hütter

Connys Gefühlschaos: „Emotional, spannend, lustig“

Ski Alpin
23.03.2024 14:04
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Rennfahren ist so emotional, spannend und lustig. Heute war es einfach unglaublich“: Cornelia Hütter konnte am Samstag nach dem Gewinn der Abfahrtskugel ihre Gefühle nicht so richtig einordnen.

Die Steirerin hat Lara Gut-Behrami die Abfahrtswertung im letzten Moment noch abgejagt. Sie gewann mit einem Totalangriff das letzte Weltcup-Saisonrennen, die Schweizerin landete nur auf Platz 17. 

„Komplett unrealistisch, aber ich habe es schon in der Hand gehabt. Vor zwei Tagen habe ich geträumt, dass es mir im Super-G aufgeht, da hätte ich auch die Chance gehabt und habe alles riskiert“, sagte Hütter. Die Österreicherinnen waren im Zielraum bereits nach der Zielankunft Hütters allesamt im Freudentaumel, obwohl da der Traum auch noch platzen hätte können. „Ich bin froh, dass wir es nicht verschrien haben“, meinte Hütter.

(Bild: Christof Birbaumer, APA/BARBARA GINDL)

Assinger wird emotional
Cheftrainer Roland Assinger war durchaus sehr emotional und zeigte glasige Augen. „Als ehemaliger Abfahrer muss ich sagen, die Abfahrtskugel ist die Kugel der Gladiatoren der Neuzeit. Heute war unser Tag, die Mädels haben alles gegeben“, sagte der Kärntner, der sich freilich auch über den Gewinn des Nationencups für Österreich mit 4977 Punkten vor der Schweiz mit 4644 und Italien mit 4353 freute.

(Bild: Christof Birbaumer, AP)

Gut-Behrami reist damit mit den drei Kristallkugeln für Gesamtweltcup, Super-G und Riesentorlauf ab. „Wenn man Kugel gewinnen will, muss man die ganze Saison über schnell sein. Heute war ich einfach nicht in der Lage, so schnell mitzufahren. Ich glaube, es ist hochverdient von der Conny“, sagte die Schweizerin. Es sei aber nicht so, dass es ein Weltuntergang wäre. „Ich habe es nicht geschafft und Schluss. Aber ich hätte nicht erwartet, dass ich in der Lage bin, drei Kugeln zu gewinnen.“

Hütter gewann die Wertung mit 397 Punkten vor Gut-Behrami (369), der verletzten Sofia Goggia (ITA/350) und Venier (346), die auch noch Kristallchancen gehabt hatte.

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