Mit einem 4:1-Vorsprung gehen Kapfenbergs Eishockey-Cracks am Samstag ins Finalrückspiel der ÖEL gegen Hohenems. Die Akteure um Daniel Oberkofler sind aber gewarnt. Am Rande ließ Präsident Franz Gärtner wissen, dass er nach dem Saisonende doch nicht den Hut nehmen wird.
„Ich lasse die Burschen sicher nicht im Stich, wir sind wie eine große Familie“, kündigt Franz Gärtner an, auch weiterhin Präsident bei Eishockeyklub Kapfenberg zu bleiben. Vor Saisonbeginn hatte er ja seinen Abschied nach dem letzten Spiel angekündigt.
Doch wie kam es zum Sinneswandel? „Die ganze Saison über ließ sich kein Nachfolger finden. Außerdem sind wir seit neun Jahren beieinander. Da stellt man finanzielle Probleme hintan und investiert gerne etwas. Weil man sportlich viel zurückbekommt.“
„Wird ein harter Brocken“
Den Meistertitel in der ÖEL etwa. Denn nach dem 4:1 im Hinspiel bei Hohenems könnten sich die „Kängurus“ am Samstag (19.30) daheim die Krone aufsetzen. „Der Vorsprung schaut gut aus, es wird aber ein harter Brocken. Halligalli spielen geht nicht“, weiß Daniel Oberkofler. Den 930-fachen Erstligaspieler will Gärtner genauso halten wie etwa Ex-Profi Kevin Moderer. „Ich hab mir noch keine Gedanken gemacht. Druck habe ich sowieso keinen, dass ich weiterspielen muss“, sagt Oberkofler.
Zum Finale werden um die 2000 Fans in der Halle erwartet. Den Ehrenbully machen die Kapfenberger Eishockey-Legenden Christoph Brandner, David Schuller und Gregor Baumgartner - das Trio wird in der zweiten Pause auch von der Stadt geehrt. Nach dem Spiel steigt dann eine große Party mit Pyroshow. Und hoffentlich auch dem Meistertitel.
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