Schwarzes Wochenende für die Gemeinde Feldkirchen an der Donau (OÖ): Gleich zwei Gemeindebürger verloren durch tragische Unglücke ihr Leben. In Linz war ein 34-Jähriger in den Tod gestürzt, nur Stunden zuvor verlor eine 82-Jährige bei einem Arbeitsunfall ihr Leben.
Feldkirchen an der Donau trägt Trauer: Nach einer feuchtfröhlichen Partynacht in Linz stürzte ein Bürger der Gemeinde im Bezirk Urfahr-Umgebung über ein Geländer drei Meter in den Tod. Der 34-Jährige soll in einem Lokal im Passage gefeiert haben, verließ das Gebäude gegen drei Uhr über einen Seitenausgang.
Gleichgewicht verloren
Zeugen haben beobachtet, wie der Mann danach riskant bei einem Geländer herumturnte, das Gleichgewicht verlor und kopfüber in die Tiefe stürzte. Der 34-Jährige erlitt beim Aufprall schwerste Kopfverletzungen, Passanten eilten ihm sofort zu Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang. Doch auch der Notarzt konnte ihn nicht mehr retten, er starb wenig später im Unfallkrankenhaus (UKH).
„Wollte Familie gründen“
Bürgermeister David Allerstorfer ist betroffen: „Ich kannte ihn gut, er war ein Freund von mir – ein sehr freundlicher, hilfsbereiter Bursch, der intensiv gelebt hat.“ Der Verstorbene wohnte mit seiner Lebensgefährtin in Feldkirchen. Das Paar soll geplant haben, demnächst zu heiraten. Mit wem der 34-Jährige in Linz unterwegs war, ist unklar.
Seine Freundin sei daheim gewesen und soll von einem Bekannten telefonisch über das Unglück verständigt worden sein. Als sie im UKH eintraf, war es aber schon zu spät. „Der Verstorbene hatte einen eingeschworenen Freundeskreis, der sich oft getroffen hat. Wir trauern um einen lieben Tierfreund, mein Mitgefühl gilt der Familie“, so Ortschef Allerstorfer.
Ich kannte ihn gut, er war ein Freund von mir. Ein sehr freundlicher Bursch. Erst letztes Jahr hat er seinen Vater verloren.
Feldkirchens Ortschef David Allerstorfer
Unfall auf Bauernhof
Knappe zwölf Stunden vor dem Unglück in Linz hatten in Feldkirchen bereits die Sirenen geheult. Feuerwehr, Rettung und Notarzt eilten zu einem Bauernhof im Ortsteil Lacken. Dort war, wie berichtet, ein 52-jähriger Landwirt mit seinem Hoftrac umgestürzt. Das Gefährt begrub dessen 82-jährige Mutter unter sich. Die betagte Bäuerin wurde noch mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, doch auch sie erlag ihren schweren Verletzungen.
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