Es kommt nicht alle Tage vor, dass in der Steiermark - noch dazu mit steirischer Beteiligung - ein europäisches Basketball-Finalturnier stattfindet. Vor der Premiere in Kapfenberg (am Dienstag spielt Kapfenberg um 19.30 gegen Timisoara aus Rumänien) schätzt Coach Antonio Herrera die Chancen der Bulls ein.
Antonio Herrera gewann in seiner Karriere bereits europäische Titel - jetzt führte er erstmals die Kapfenberg Bulls im Alpe-Adria-Cup in diese Sphären. „Wir wollen als Organisation wachsen, da braucht es solche Bewerbe und Veranstaltungen. Ich war glücklich in meiner Karriere, jetzt will ich den Leuten hier in Kapfenberg für ihr Vertrauen in mich auch was zurückgeben“, lässt der Spanier die Klubverantwortlichen der Bulls aber ziemlich „schwitzen“. Alleine 500 Spielerprofile wurden vor der Saison durchgegangen, mittels Daten-Analyse wird jedes Match bis ins Kleinste seziert.
„Wir betreiben einen Aufwand wie ein Meisterklub - was Tradition und die gesamte Organisation betrifft, sind wir ohnehin einer“, schwärmt Herrera, der seinen Spielern den Druck nimmt. „Wir können nicht mit dem Zauberstab vor so einem Final-Four schwingen. Wir müssen uns genauso wie in der Sommer-Vorbereitung bereitmachen, die Jungs sollen befreit aufs Parkett gehen.“
Gegen die Rumänen von Timisoara (im zweiten Halbfinale trifft Dabrowa aus Polen auf die Tschechen von Olomoucko) wird‘s aber knüppeldick für die Bulls: „Timisoara hat die Gruppe dominiert (Anm. acht Siege, zwei Niederlagen), die können den Titel sicher gewinnen! Die Polen etwa im anderen Halbfinale sind vom Budget her klar über uns, spielen auch mit Amerikanern auf einem ganz anderen Niveau.“
Bei den Bulls lichtet sich das Lazarett ein wenig - auch der zuletzt in Ungnade gefallene Rudi Williams ist dabei. „Er soll auch nächstes Jahr eine Rolle bei uns spielen“, so Herrera, der allerdings auf den am Finger verletzten Daniel Grgic für rund einen Monat verzichten muss.
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