„GESPERRT“ prangt am Eingang des Pesenbachtals in Feldkirchen an der Donau. Dazu gibt es Scherengitter und Absperrbänder. Doch die hielten Wanderer wieder einmal nicht auf, sich in Lebensgefahr zu begeben. Am Sonntag mussten Feuerwehrleute ausrücken, um einen verletzten Wanderer aus dem Tal zu holen.
Überrascht waren die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Mühllacken (Gem. Feldkirchen an der Donau), als sie zu einem Rettungseinsatz ins Pesenbachtal gerufen wurden: Ein Wanderer hatte sich verletzt und konnte nicht mehr weiter.
Wir waren überrascht über den Einsatz, da das Pesenbachtal eigentlich gesperrt ist. Bitte beachtet die Sperrung! Sicherheit ist unsere oberste Priorität
Feuerwehr Bad Mühllacken
An sich nichts Ungewöhnliches, aber bekanntlich ist das Naturschutzgebiet derzeit gesperrt–der Schnee hatte Bäume umgedrückt, es droht auch Steinschlag.
Daher rechneten die Florianijünger eigentlich nicht damit, dass hier ein Rettungseinsatz - abgesehen von Arbeitsunfällen beim Aufarbeiten der Schäden - nötig werden könnte. Allerdings hatten schon in der Vergangenheit immer wieder Wanderer die Warnungen ignoriert und sich bewusst in Gefahr begeben.
Rettung am Traktor
Die Florianijünger konnten den Verletzten per Trage und mithilfe eines Traktors über einen Weg zu einem nahe gelegenen Gasthaus in Sicherheit bringen, wo er der Rettung zum Abtransport übergeben wurde.
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