In dem millionenschweren Betrugsfall rund um Siemens und andere Vorarlberger Unternehmen gibt es einen neuen Beschuldigten, es ist somit die 13. Person, die in den Skandal verwickelt ist.
Der Skandal rund um einen Siemensmitarbeiter, der mit etlichen anderen Verdächtigen millionenschwere Betrügereien begangen haben soll, ist um einen Beschuldigten reicher. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Heinz Rusch bestätigte, dass sich eine weitere Person selbst angezeigt hat. Die Malversationen sollen ein Ausmaß von 370.000 Euro angenommen haben.
Wer der Beschuldigte ist, ist allerdings nicht bekannt. Fakt ist, dass es mit dem neuen Beschuldigten nun insgesamt 13 Verdächtige gibt. Mehrere davon saßen bereits in U-Haft, derzeit ist aber niemand mehr inhaftiert.
Manipulierte Rechnungen
Aufgedeckt wurde der Betrug, im Zuge dessen auch die Krankenhaus Betriebsgesellschaft geschädigt worden sein soll, durch eine interne Überprüfung bei Siemens selbst. Das Unternehmen erstattete Anzeige, die Ermittlungen kamen ins Laufen. Der Trick der Betrüger: Sie sollen Rechnungen manipuliert haben und so in die eigene Tasche gearbeitet haben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.